An den Römern liegt vieles. Die sind schuld, dass es Verwaltung und Schulen gibt, Strassen, Brücken und Transporte und letztlich hier überhaupt Reben wachsen. Und wo die Römer waren, hat man gut leben (sofern man einer der Ihren ist). Da ist immer reichlich vorhanden Wasser - Sandsteine - Erze - und Wein. (Vielleicht müsste man das Erste mit dem Letzten vertauschen) Erst diese Grundsteine ermöglichten das reichhaltige Leben der Römer. Sandstein für die Häuser und Brücken - die 100 mal länger halten wie unsere modernen Betonbauten - Erze um all die Werkzeuge zu giessen für Krieg und Acker die wiederum mit Sandstein bearbeitet wurden. Der Zeit weit voraus. Im Fall der Autobahn - Brücken humpeln wir noch Jahrhunderte hinten an. All dies nur möglich wenn jeder vom Vorgänger lernt, und es darf nicht verloren gehen dieses Wissen, sonst droht die Katastrophe. Was für ein Unterschied zu heute, wo kein Wissen mehr von Generation zu Generation vermittelt wird, und deshalb die Schwierigkeiten immer grösser werden. Eine gelebte Lebens- Philosophie, man könnte neidisch werden. Aber leider sind die Römer nur noch 2-mal im Jahr da, nämlich im Juni und im Oktober. Im Herbst wird im römischen Weingut Weilberg (5-Gehminuten vom Hotel) der Wein geerntet und mit Füssen getreten und gekeltert um denselben dann im kommenden Juni zu verkosten. Ob da noch altes Wissen transferiert wird? Wahrscheinlich schon, aber erst nach der 3-ten Flasche verstanden. Äusserst aufregend diese Römerzeit. Spuren hat es überall und mit einem organisierten Rundgang zu Fuss, oder mit dem Planwagen -angetrieben mit echten Pferdestärken oder mit stinkigen PS- erfahren auch Sie viel über das damalige Leben. Also die Römer könnten uns noch vieles sagen und lehren.
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